CDU Gemeindeverband Stemwede

Monika Lösche kandidiert in Oppendorf

CDU wählt Kandidatin - Klanke referiert: Krankenhaus Rahden für Nordkreis sehr wichtig

Oppendorf (WB). Mit einer erfahrenen Kandidatin geht die CDU Oppendorf in den Kommunalwahlkampf. Für den Wahlbezirk Oppendorf schickt sie wieder Monika Lösche ins Rennen.
Die Vorsitzende der 20-köpfigen CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Stemwede wurde ebenso wie ihr direkter Vertreter Carsten Felber einstimmig von der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes im Gasthaus Bosse nominiert.
Vorsitzender Siegfried Lösche wies zunächst darauf hin, dass der Oppendorfer Wahlbezirk nach dem neuen Wahlgesetz um rund 180 Einwohner aus Oppenwehe vergrößert werden musste.
Einig waren sich die Mitglieder des Ortsverbandes auch hinsichtlich der am 14. Februar vom CDU-Gemeindeverband zu beschließenden Reserveliste. Hierfür benannten die CDU-Mitglieder einstimmig Ratsmitglied Klaus Högemeier und als dessen Vertreter Friedhelm Köster.
Siegfried Lösche machte auch aus der Haltung des Vorstandes zu den Kriterien hinsichtlich der Reihenfolge der Listenplätze keinen Hehl. Nach der Aufführung der CDU-Direktkandidaten, wobei die CDU bei der Wahl in 2004 ohne Ausnahme in allen Wahlbezirken siegreich war, sollte es bei der Verteilung der Listenplätze wie gehabt bleiben.
Bürgermeisterkandidat Gerd Rybak, der das volle Vertrauen des Oppendorfer CDU-Ortsverbandes genieße, wie Siegfried Lösche herausstellte, ging auf aktuelle Fragen ein. Kritische Worte fand er zu der Diskussion über die Aufwandsentschädigungen für die Ratsmitglieder in Stemwede. Nach der Aufstellung des Stadt- und Gemeindebundes, die sich mit den Darstellungen des Steuerzahlerbundes deckten, habe man in Stemwede die geringsten »Politikkosten« in ganz NRW. Auch das Gemeindeprüfungsamt gebe Hinweise auf die im Vergleich zu anderen Gemeinden geringen Aufwendungen in diesem Bereich.
Angesichts der am Tag zuvor getroffenen Beschlüsse zum Neubau einer Portalklinik in Rahden fanden die Ausführungen von Friedrich Klanke lebhaftes Interesse. Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion hob die strukturpolitische Bedeutung des Krankenhausstandortes Rahden für Nordkreis und die Nachbarbereiche in Niedersachsen hervor.
Friedrich Klanke begrüßte den einstimmigen Beschluss des Verwaltungsrates auch im Sinne der zügig auf den Weg zu bringenden Änträge für die Gewährung von Landesmitteln.
Lob zollte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses in Rahden für ihren Einsatz. Sie hätten bei schwierigen Rahmenbedingungen die Sparvorgaben zügig umgesetzt und zögen an einem Strang. Auch die Standort-Stadt Rahden stehe nicht nur mit Worten, sondern mit Taten voll hinter dem Krankenhaus. »Wenn dies im Johannes-Wesling-Klinikum auch der Fall gewesen wäre, denn hätte man dort nicht in 2008 einen Jahresverlust von über 18 Millionen Euro erwirtschaftet«, stellte Friedrich Klanke fest.