Jörg Bohne, Frank Rabe und Rüdiger Lusmöller sollen Gremium nach der Wahl verjüngen
Niedermehnen (WB). Einstimmig hat der CDU-Ortsverband Levern seine Ratskandidaten für Levern, Sundern, Niedermehnen, Destel und Twiehausen nominiert.
Sie müssen nun noch vom CDU-Gemeindeverband bestätigt werden, der am 24. Februar tagt.
In der Reserveliste schlägt der Ortsverband Levern wieder Werner Bensmann aus Levern für einen aussichtsreichen Platz vor. Geplant ist eine Tandemlösung mit dem JU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Frank Rabe. Hier soll möglichst im Vorfeld im Stemweder CDU-Vorstand eine abgestimmte Lösung als Vorschlag für die Gemeindeverbandsversammlung gefunden werden. »Auch wenn sicherlich alle Ortsverbände in Stemwede hierfür Wünsche haben, so sollten wir alle um einen einvernehmlichen Ausgleich der Interessen bemüht sein«, betonten Bürgermeisterkandidat Gerd Rybak und Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Jürgens, die als Gäste an der Versammlung teilnahmen.
Ortsverbandsvorsitzender Andreas Hohmeier wies auf die gesetzlichen Vorgaben hin, die neue Abgrenzungen der Wahlbezirke zur Folge haben. Für die Gemeindewahlbezirke Levern-Mitte, Sundern/Levern-West und Destel-West/Levern-Ost treten mit Frank Schröder (Levern), Ewald Kreienbrock (Sundern) und Karl-Wilhelm Krohn (Destel) amtierende Ratsmitglieder erneut an.
Dies gilt auch für den Wahlbezirk Twiehausen/Destel-Ost mit Ratsmitglied Friedel Sander. Er möchte allerdings zur Mitte der Wahlperiode ausscheiden und hatte vorgeschlagen, dass dann Rüdiger Lusmöller als direkter Vertreter weiter macht. Der Ortsverband unterstützte diese Lösung durch eine ebenfalls einstimmige Nominierung von Rüdiger Lusmöller (Twiehausen). Er stellte sich als neuer Bewerber vor. Sein musikalisches Hobby - er spielt seit 1985 in einer im heimischen Raum bekannten Tanzband - teilt Rüdiger Lusmöller mit dem neuen Kandidaten der CDU für den Wahlbezirk Niedermehnen (Ratsfrau Luise Lahrmann kandidiert nicht wieder). Jörg Bohne aus Niedermehnen ist bereits seit 20 Jahren im Blasorchester Holzhau-sen aktiv dabei. »Erfahrungen durch ehrenamtliche Vereinsarbeit - so bin ich seit vielen Jahren im Vorstand des Schützenvereines Hollwede dabei - sind für die kommunalpolitische Tätigkeit sicherlich hilfreich«, meinte Bohne. Wie Lusmöller plädierte auch Bohne dafür, Stemwede noch stärker als Ganzes zu sehen. Die jüngere Generation gehe hier bereits mit gutem Beispiel voran.