CDU Gemeindeverband Stemwede

Bildungssystem in Stemwede stärken

Wahlkampfauftakt - CDU Bürgermeisterkandidat Gerd Rybak stellt sein Programm vor

»Der Bürgermeister hat nicht nur nach seinem Parteibuch zu handeln Ich verstehe mich als Bürgermeister aller Stemweder Bürger«, hat CDU-Bürgermeisterkandidat Gerd Rybak deutlich gemacht. An der Oppenweher Mühle hat er zum Wahlkampfauftakt das Programm der CDU vorgestellt
Für die Veranstaltung am Sonntagmorgen hatten die Mühlenfreunde ihr Gelände zur Verfügung gestellt. Auf dem familienfreundlichen Areal machte Gerd Rybak die Positionen der CDU im Kommunalwahlkampf deutlich.
Unterstützung der Familien und eine standortnahe Schulversorgung stünden ganz oben auf der Rangliste. Bei diesen Prioritäten könne es aber schon mal zu Konfliktsituationen kommen, was den kommunalen Haushalt angehe. Konsequentes Sparen sei hier angesagt. »Wir können keine Luftschlösser bauen«, schränkte Rybak zu hoch gesteckte Erwartungen ein.
»Wir müssen sicherstellen, dass in der Gemeinde kein Vermögensverzehr stattfindet. Als Bürgermeister werde ich die Ausgaben und Einnahmen ganz genau untersuchen«, verspricht der Kandidat der Christdemokraten.
Es gelte klar zu unterscheiden: Was ist lebensnotwendig und unverzichtbar und was ist zu vernachlässigen. »Die Verwaltung hat dabei die Aufgabe, neutrale Daten und Fakten zu liefern, die als Grundlage für weitere Entscheidungen dienen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat als vorbereitendes Organ für die Ratssitzungen eine bedeutende Funktion«, machte Rybak deutlich.

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»Ich möchte dabei die verlässliche und von Augenmaß geprägte Politik in Stemwede mit Blick für das Machbare fortsetzen«, sagte er.
So verteidigte Rybak auch die Entscheidung, zunächst die dezentrale Rathauslösung mit der Renovierung des alten Amtshauses voranzutreiben. »Das ist eine vernünftige Entscheidung, die auch die Option auf einen späteren Rathausbau offen lässt.«
Auf jeden Fall müsse die Gemeinde vor einem Haushaltssicherungskonzept bewahrt werden. »Dazu müssen wir den Bürgern aber auch klar machen, dass sparsames Handeln erforderlich ist, das auch zum Teil unpopuläre Maßnahmen einschließen kann.« Der CDU-Bürgermeisterkandidat hält nicht viel davon, Versprechungen zu machen, die er später nicht einhalten könne, erläuterte Rybak den interessierten Zuhörern rund um die Mühle. »Ich verlange auch politischen Mut. Wir müssen uns verstärkt um Jugend, Versorgung im Alter und Integration bemühen.«

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Auch stünden jetzt schon 200 Gebäude in Stemwede leer. Handel und Handwerk würden Veränderungen zu spüren bekommen. All das sei nur durch ein funktionierendes Gemeinwesen zu kompensieren, rief Rybak die Bürger zu noch mehr Zusammenhalt und ehrenamtlichem Engagement auf.
Letztlich liegen dem CDU-Bürgermeisterkandidaten auch die heimischen Unternehmen am Herzen. »Wir müssen Arbeitsplätze erhalten und auch neue schaffen. Wirtschaftsförderung und die Ansiedlung neuer Betriebe - wie schwer das auch immer ist - müssen Chefsache sein«, sagte er. In diesem Zusammenhang sprach er sich für eine Förderung der privaten Initiativen wie »Stemwede öffnet sich« aus. Auch müssen wir Stemwede für die zahlreichen Pendler attraktiv machen, diese dazu bewegen, ihren Wohnort in der Gemeinde zu nehmen«, Stemwede sei doch letztlich ein lebenswerter Ort.