CDU Gemeindeverband Stemwede

Herausforderungen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

In Hille durfte sich unser Bundestagsabgeorneter kürzlich mit drei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen über die aktuellen Herausforderungen in der psychotherapeutischen Versorgung austauschen. In den Praxen werden junge Menschen im Alter von aktuell 4 bis 24 Jahren begleitet – häufig mit schweren psychischen Belastungen, Traumata oder Essstörungen.

Im Gespräch wurde klar benannt, wie problematisch die geplanten Änderungen bei der Vergütung und eine mögliche Budgetierung psychotherapeutischer Leistungen gesehen werden. Sinkende Vergütungen und begrenzte Budgets würden nicht nur die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Standorten gefährden, sondern könnten auch dazu führen, dass deutlich weniger junge Patientinnen und Patienten behandelt werden können.

Ein weiterer wichtiger Punkt wurde deutlich: Wir müssen künftig stärker auf Prävention setzen. Es ist sinnvoller, frühzeitig zu unterstützen und Probleme zu vermeiden, als später die oft schwerwiegenden Folgen kostenintensiv auffangen zu müssen.

Dr. Vogt richtet seinen Dank an Julia Leibeling, Sina Plohr und Sarah Wiese für die Einladung und den offenen Austausch. Die geschilderten Erfahrungen und Anregungen nimmt er gerne mit in die politischen Beratungen im Bundestag.