"Das ist wirklich Hightech aus dem Mühlenkreis", so fasste Henning Vieker, Vorsitzender der Jungen Union (JU) Minden-Lübbecke, den Besuch in der Technischen Zentrale des weltweit agierenden Automobilzulieferers ZF Lemförder zusammen. Im Werk Stemwede-Dielingen wird Fahrwerktechnik für Pkw und Nutzfahrzeuge von morgen entwickelt. Neue Werkstoffe, Elektronik, Systemvernetzung und mechatronische Innovationen lauten nur wenige Stichworte, mit denen sich die Ingenieure in Stemwede beschäftigen und die den Gästen aus der Politik vorgestellt wurden
"Das ist wirklich Hightech aus dem Mühlenkreis", so fasste Henning Vieker, Vorsitzender der Jungen Union (JU) Minden-Lübbecke, den Besuch in der Technischen Zentrale des weltweit agierenden Automobilzulieferers ZF Lemförder zusammen. Im Werk Stemwede-Dielingen wird Fahrwerktechnik für Pkw und Nutzfahrzeuge von morgen entwickelt. Neue Werkstoffe, Elektronik, Systemvernetzung und mechatronische Innovationen lauten nur wenige Stichworte, mit denen sich die Ingenieure in Stemwede beschäftigen und die den Gästen aus der Politik vorgestellt wurden.
Im intensiven Gespräch mit dem Leiter der Unternehmenskommunikation, Alexander Hesselbarth, und dem heimischen Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter, war die Situation in der Automobilbranche das dominierende Thema. Die aktuelle Konjunkturpakete und Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch staatliche Maßnahmen wurden in der Runde diskutiert. Weiter interessierte sich der CDU-Nachwuchs für den Bereich Ausbildung. Hier berichtete ZF von positiven Erfahrungen mit ZAM e.V. aus Minden bei der Qualifizierung von älteren Menschen und davon, dass immer weiter selbstgesteuertes Lernen in der beruflichen Bildung Einzug hält.
Vor allem die Größe des Standortes beeindruckte die Mitglieder der JU. Über zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete ZF Lemförder im Geschäftsjahr 2007. Ziel des Unternehmens sei es, in der gegenwärtigen Branchenkrise alle Instrumente so kreativ und flexibel zu nutzen, dass das Unternehmen danach gestärkt wettbewerbsfähig agieren kann. Und parallel dazu arbeite man aktiv an neuen Kundenprojekten und Produktinnovationen.
Nach einer ausführlichen Vorstellung des Unternehmens durch Alexander Hesselbarth wurde der JU von Stefan Oevermann der Bereich Versuch gezeigt. Oevermann, früher selber in der JU Stemwede aktiv und heute Versuchsingenieur in Dielingen, erläuterte die technische Ausstattung und die Bedeutung des Versuch bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge.
Dort werden zunächst die sicherheitsrelevanten Fahrwerkkomponenten und im zweiten Schritt komplette Pkw-Achsen so lange und intensiv geprüft, bis sie ihre Serienfähigkeit und einwandfreie Laufzeitleistungsfähigkeit und Funktionalität unter Beweis gestellt haben.